Liebe Heggener, liebe Gäste!

Ich freue mich ganz besonders, euch hier in der Karnevalszeitung als
neuer Präsident der KG begrüßen zu dürfen.In den letzten Wochen gab
es leider häufig sehr traurige Meldungen und Anlässe, die die Vorfreude
auf das Karnevalsfest in den Hintergrund rücken ließen. Viele Situationen
des täglichen Lebens erschienen sinnlos und für uns unverständlich.
Eine unserer Aufgaben muss es nun sein, wieder Freude, Frohsinn und
Heiterkeit zu vermitteln. Versuchen wir doch einmal das Grauenvolle zu

verdrängen, das wir täglich hören oder sehen. Schütteln wir all´ das ab, was uns quält, ärgert und traurig macht. Lasst uns eine große Gemeinschaft sein, die während der Karnevalstage den Humor und die Fröhlichkeit, den Tanz und die Musik genießt und wir können, wenn wir wollen, lange davon
zehren.In diesem Jahr könnt ihr mit uns „Rio“ besuchen. Der neue „Prinz Karneval“ wird an
den Karnevalstagen von kaffeebraunen Schönheiten umgeben sein und euch, liebe Närrinnen und Narren, von der „Copacabana“ begrüßen. Alle Aktiven, die Kleinen und die Großen, haben sich seit Monaten intensiv auf die Karnevalstage vorbereitet und brennen nun darauf, sich euch zu präsentieren.Gäste aus dem Kreis Olpe, sowie Künstler aus dem rheinischen Raum dürfen bei uns nicht fehlen; sie sind mittlerweile ein fester Bestandteil in unserem Programm geworden. So wird das Programm an allen Karnevalstagen bunt und abwechslungsreich sein; für jeden wird etwas dabei sein. Feiert mit uns bei brasilianischem Flair und einem passenden Kostüm zu unserem Motto:
„Karneval am Zuckerhut, in Heggen geht´s genau so gut“.

Ein dreifach donnerndes Heggen Helau

Euer Präsident Joachim Wilmes    

 

Narrenkleidung beim Karnevalistischen Frühschoppen erwünscht

Da unsere Rosenmontagssitzung, bei der die Heggener Narren immer sehr originell kostümiert erschienen,
seit letztem Jahr leider  nicht mehr stattfindet, möchten wir alle Frühschoppenteilnehmer ermutigen, sich zu
verkleiden. In den letzten Jahren haben wir dazu bereits „närrische Grundausstattungen“ verteilt. Wir glauben,
dass sich zu unserem diesjährigen Motto „Karneval am Zuckerhut, in Heggen geht´s genau so gut“ ohne
große Kosten und Mühen passende Utensilien auftreiben lassen.

 

Wichtige Hinweise zum Kinderkarneval

.Wichtige Hinweise zum Kinderkarneval

    1. Aus Sicherheitsgründen bitten wir alle Eltern Ihren Kindern keine Munition für Spielzeugpistolen
    und Gewehre mitzugeben. Für Verletzungen und Unfälle durch solches Spielzeug übernimmt die KG Heggen keine Haftung. Bei Verschmutzungen der Halle durch Sprühdosen fordern wir von den Verursachern Schadenersatz.

    2. Im Interesse der Kinder bitten wir alle Erwachsene, das Rauchen während der Kindersitzung stark einzuschränken, bzw. ganz zu unterlassen.

    3. Vor der Schützenhalle steht eine Frittenbude. „Bum-Bum“ (Thomas Willmes) bietet seine Spezialitäten an.

    4. In diesem Jahr sind alle Kinder der beiden Kindergärten und die der Grundschule aufgerufen, ein Bild zum Thema Karneval zu malen. Die Bilder werden später in der Sparkasse in Heggen ausgestellt. Die fünf schönsten Bilder werden beim Kinderkarneval in der Schützenhalle prämiert.

    5. Wir freuen uns auf unsere Gäste aus Hülschotten, die in diesem Jahr das Programm des Kinderkarnevals bereichern  werden.

 

Jugendkarneval

Traditionsgemäß startet ab 20.00 Uhr  im „Gasthof Schriener“ der Altweiberball. Die Aktiven des Jugendkarnevals bereiten sich seit Wochen darauf vor. Es wird wieder ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten; für jeden ist etwas dabei. Besucht den Jugendkarneval und startet mit uns gemeinsam die „Tollen Tage“.

 

Bei uns in Heggen beim Karnevalistischen Frühschoppen am Sonntag

                „De Höppemötzjer“
Zum zweiten mal in  Heggen: das kölsche Tanzcorps der Extraklasse. Nach dem grandiosem Erfolg der Tanzgruppe im letzten Jahr, ist es der KG gelungen, das Tanzcorps nochmals nach Heggen zu holen. 34 Akteure zeigen auf der Bühne ihr Können. Gewagte Wurf- und Sprungfiguren waren im letzten
Jahr das Highlight des Programms am Sonntagmorgen.

„Die 2 Lausbuben“
Wenn sie auf der Bühne stehen bleibt kein Auge trocken. Seit 2 x 11 Jahre ist das Gesangsduo aktiv. Der Friseurmeister und
der Finanzbeamte sind karnevalistische Urgesteine. Auftritte in den karnevalistischen  Hochburgen Köln, Düsseldorf oder Münster sind für sie selbstverständlich geworden. Ein Blick, ein Wort, das Publikum versteht. Dazu kommt ein Gitarrenspiel wie aus einem Guss, bei dem jeder Akkord sitzt. Das Publikum zum Lachen bringen, das ist das Herzensanliegen der beiden Stimmungsmacher mit Format.

„Die Lennebuben“
Nach 2002 zum 2. mal in Heggen. Letztes Jahr besuchten sie uns mit dem Grevenbrücker Dreigestirn (Bauer und Jungfrau wurden von ihnen gestellt)

„Addy Axon“
Dieses Jahr wieder zu Gast  bei uns in Heggen. Ein Bauchredner der Extraklasse, der uns mit seinen Vortrag wieder die Lachmuskeln strapazieren wird . Lassen wir uns überraschen.

Natürlich wieder mit dabei – unsere Garden und Tanzgruppen:
Funkengarde – Showballett – Prinzengarde

Speisesaal beim „Karnevalistischen Frühschoppen“ geöffnet
Auf Wunsch vieler Besucher des „Karnevalistischen Frühschoppens“ wird der Speisesaal in der Schützenhalle am Sonntag  geöffnet sein. Der Festwirt Ulli Berg wird für jeden Geschmack Gerichte anbieten. Macht von diesem Angebot reichlich gebrauch.

 

Unsere Prinzen aus dem Jahre 2003

Liebes  Heggener Narrenvolk!

Ein ereignisreiches und tolles Jahr als euer „Prinz Karneval“ neigt sich bald dem Ende zu. Ich danke euch für den begeisterten Empfang, den ihr mir bereitet habt. Es hat einen Riesenspaß gemacht mit euch zu feiern.
Ganz besonders möchte ich mich bei meiner Familie, dem Elferrat und meinen Freunden bedanken, die mich in jeglicher Weise unterstützt haben.
Meinem Nachfolger wünsche ich eine genau so tolle Zeit.
Viel Spaß nun bei den folgenden Karnevalstagen und ein dreifach donnerndes „Heggen Helau“ sagt

Euer Prinz Thomas I.

Seine Tollität
Prinz
ThomasGante

Seine Tollität
Jugendprinz
Jan Stuff

Seine Tollität
Kinderprinz
Peter Gastreich

 

Nachruf

Am 11. Januar erreichte uns die Nachricht vom Tod unseres früheren Elferratsmitgliedes Günter Sondermann. Im Jahre 1971 wurde er als Prinz Günter IV proklamiert. In der Zeit von 1972 bis 1988 war er Mitglied im Elferrat der Karnevalsgesellschaft. In den 15 Jahren im  Rat der Gemeinde Finnentrop hat er viel für den Ort Heggen getan.   Wir werden immer an ihn denken.

 

Prinz vor 50 Jahren
Hubert  I. Sommerhoff

Unsere Jubelprinzen

Prinz vor 40 Jahren 
Robert II. Sprenger

Prinz vor 25 Jahren
Karl III. (Kümhof)

Kinderprinz vor
25 Jahre
Michael Berghaus

 

Nachruf

Am 19. November verstarb Hubert Sommerhoff. Er war von 1955 bis 1988 im Elferrat; von 1969 bis 1974 bekleidete er zugleich das Amt des Kassierers. Leider war es ihm und uns nicht vergönnt, in diesem Jahr sein 50-jähriges Prinzenjubiläum zu feiern. Wir danken Hubert Sommerhoff für seine geleistete Arbeit in der KG und beim Heggener Karneval. Wir   werden seine humorvolle Art nicht vergessen.

 

Am 21.  Oktober verstarb der frühere Aktive der KG Paul Kümhof. Er war von 1953 bis 1959 im Elferrat. Er wird uns stets in Erinnerung bleiben.

 

Die wahre Politik

Ein Sohn fragt den Vater: „Papi was ist eigentlich Politik?“

Da sagt der Vater: „ Mein Sohn das ist ganz einfach. Sieh mal, ich bringe das Geld nach Hause, also bin ich der Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also ist sie die Regierung. Der Opa passt auf, das hier alles seine Ordnung hat, also ist er die Gewerkschaft. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse. Wir alle haben nur eins im Sinn, nämlich dein Wohlergehen. Folglich bist du das Volk. Dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt ist die Zukunft. Hast du das verstanden, mein Sohn?“ 
Er nickt und möchte erst einmal eine Nacht darüber schlafen.
In der Nacht wird er wach, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und fürchterlich brüllt.
Der kleine Junge überlegt was er machen soll und geht ins Schafzimmer seiner Eltern. Da liegt nur seine Mutter und schläft so fest, dass er sie nicht wecken kann. So geht er weiter in das Zimmer des Dienstmädchens, wo der Vater sich gerade mit der  derselben vergnügt, während der Opa durch das Fenster unauffällig zuschaut. Alle sind so beschäftigt, dass sie nicht mitbekommen, dass der Kleine Junge vor ihrem Bett steht. Also beschließt der Junge, unverrichteter Dinge wieder schlafen zu gehen. Am nächsten Morgen fragt der Vater seinen Sohn, ob er nun mit eigenen Worten erklären kann, was Politik ist.
„Ja“, antwortet der Sohn, „ der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse und die Gewerkschaft schaut zu, während die Regierung schläft. Das Volk wird vollkommen ignoriert und die Zukunft liegt in der Scheiße. Das ist Politik!“  

 

Stilblüten aus Kinderaufsätzen

Graf Zeppelin war der Erste, der nach verschiedenen Richtungen schiffte.

Wir gingen in den Zoo. Es war ein großer Affe im Käfig. Mein Onkel Hubert war auch dabei.

Der Landwirtschaftsminister ließ die Bauern zusammen kommen, denn die Schweine fraßen zuviel.

Dort wo jetzt die Trümmer ragen, standen einst stolze Burgfräulein und warteten auf ihre ausgezogenen Ritter.

Nachdem die Männer 100 Meter gekrault hatten, wickelten die Frauen ihre 200 Meter Brust ab.

 

Wegen der außergewöhnlichen Temperaturen im letzten ommer hat ein besonders optimistischer Heggener bereits am Sanger Bach eine Palme angepflanzt.

Plattduitske Ecke

Et Lisebet harr en Keerl as he nit sin sall :
En Unducht un Fiulwammes und Siupsteert as he imme Bauke staiht. Aines Dages wor et Lisebet et laid un toug ant Gerichte un woll diän Keerl los weeren. De Richter froge düt un dat. Et leste stonk hai op un saggte: “Wenn der Gatte die Familie an den Rand des Abrunds säuft, so muss ihm ein Riegel vorgeschoben werden. Frau Tönne, das Gericht wird ihrem Antrag entsprechen und die Trennung von Tisch und Bett aussprechen“.
„Wat, Herr Richter?“ frogere et Lisebet. Et truggere der Saake nicht un harr se auk nit recht verstohn.
„Ja“, saggte de Richter, „Trennung von Tisch und Bett bedeutet, dass ihr Mann in Ihrem Bett und an Ihrem Tisch nichts mehr zu suchen hat“. 
„Nee, nee, Herr Richter“, sagte do et Lesebet met reseliuter Stemme „Trennunge von Diss un Berre, domet is mie nit holpen. Dann friätt mie dai Keerl iut der Panne un schlöpet imme Soffa“.

 

Schröder Witz

Ein Gespräch zwischen Clinton, Jelzin und  Schröder. Jelzin: „Ich habe zwölf Bodyguards, einer möchte mich töten. Aber welcher?“ Clinton: „ Ich habe zwölf Praktikantinnen in meinem Büro. Eine hat Aids, aber welche?“ Schröder: „Jungs, ich habe zwölf Minister – und einer ist gut. Aber welcher?“  

 

Nachdenkliches zum 1.

Wie heißt es so schön in einem Lied über unser Dorf Heggen: „Schönstes Dorf im Wiesengrunde, Perle du im Biggetal..........
Was ist von dem geblieben, was uns der Verfasser des Liedes so eindrucksvoll beschreiben wollte?
Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2004. Die Einwohnerzahl in Heggen wächst jährlich; die Nachfrage nach Grundstücken steigt stetig. Nicht nur die Heggener bauen auf den Grundstücken, welche die Gemeinde kostengünstig anbietet. Aber entwickelt sich mit dem Bauboom auch unser Dorf, bzw., wird für die Infrastruktur des Dorfes auch dementsprechend etwas messbares getan?
In der Vergangenheit war die Grundversorgung in Heggen gesichert, es gab mehrere Geschäfte im Dorf; sie konnten sich in all  den Jahren behaupten. Heute in unserem kurzlebigen Zeitalter, müssen wir mit dem Auto fahren, um ein Pfund Butter, Mehl oder Zucker zu kaufen. Die älteren Bewohner und die Familien im Dorf, die keinen fahrbaren Untersatz besitzen, bleiben auf der Strecke, bzw., die Lebensqualität der vermeintlich Schwächeren in unserem Dorf wird immer mehr eingeschränkt. Man kann die Vermutung haben, das sich viele Heggener nur noch von Backwaren ernähren (Drei Geschäfte im Dorf).
Früher gab es im Dorf eine Vielzahl von Gaststätten – für jeden Geschmack etwas. Sicherlich haben sich die Lebensgewohnheiten geändert, der Gaststättenbesuch lässt allgemein nach, doch wir müssen heute froh sein, überhaupt noch ein frisch gezapftes Pils in Heggen zu bekommen. Demnach müsste der Bier- und Schnapsverbrauch stark rückläufig sein – die Gesundheitsminister Ulla Schmidt lässt freundlich Grüssen.
Was kann unser Dorf den Besuchern der Jugendherberge (Erste Gesundheitsjugendherberge in Deutschland!) überhaupt noch bieten? Mehr oder weniger nichts! So laufen viele Besucher der Jugendherberge wie aufgescheuchte Hühner durch das Dorf, wenn überhaupt. Vielmehr besuchen sie die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung oder nutzen die Angebote in den umliegenden Ortschaften.
Fragt man die Besucher, was finden sie in Heggen schön? Die Antwort: Ihr habt eine schöne Kirche, die Schützenhalle ist toll, ihr habt eine ansprechende Jugendherberge. Ja, Karneval und Schützenfest kann man in Heggen gut feiern, aber das war’s, sonst
ist in Heggen nichts mehr los. DenBesuchern fällt spontan nichts mehr ein, mir auch nicht.  
Vorschlag: Man könnte im Winter die Deutsche Meisterschaften im Slalom und im Sommer die Stop and Go – Meisterschaften durchführen. Alle paar Meter ein Slalomtor (Auto). Vielleicht wird Heggen damit noch berühmt.
Allen, denen die Zukunft von Heggen noch am Herzen liegt - es werden sicherlich noch einige da sein -, rufe ich auf, versammelt euch mit mir beim „Karnevalistischen Frühschoppen“ um ca. 18.00 Uhr an der großen Theke,  unter der Treppe zum Speisesaal. Ein Sponsor für die erste Bierrunde wird noch gesucht – bitte meldet Euch.
Herzlichst grüßt ein Fan von Heggen

Euer Günter H.

 

Nachdenkliches zum 2.

Terminitis – Die Krankheit der modernen Gesellschaft!
Immer wenn Otto Normalverbraucher (O.N.) das Gefühl hat, dass seine Haare zu lang geworden sind, geht er zum Friseur, lässt sich auf dem Wartestuhl nieder, greift sich eine Zeitschrift und wartet, dass der Friseur zu ihm sagt: „ Der Nächste bitte.“  Diesmal ist es ganz anders. „Haben Sie einen Termin?“ fragt der Friseur. „Termin?“ fragt O.N. verwundert zurück. „Aber ich komme doch schon seit Jahren und habe noch nie ...“. „Das war früher“ sagt der Friseur. „Jetzt machen wir Termine.“  „Und wie bekomme ich einen Termin?“ fragt O.N. „Die Termine macht Fräulein Ute. Im Augenblick ist sie leider nicht da. Sie hat einen Gerichtstermin. Am besten, Sie rufen morgen mal an, wegen einem Termin. Guten Tag.“  „Guten Tag“, sagt O.N. und geht. Er weiß: Da ist nichts zu machen. Nach Gerichten und anderen Behörden,  Ärzten, Zahnärzten, Handwerkern, Masseuren,  Banken und Tennislehrern sind auch die Friseure offenbar von einer der schlimmsten Krankheiten der modernen Gesellschaft erfasst worden: von der Terminitis. Die „Terminitis“ hatte kürzlich jemand definiert, ist die Zwangsvorstellung, nicht ohne Termine leben zu können. Bei Terminmangel sind häufig fiebrige Anfälle zu beobachten. In Extremfällen entsteht eine unheilbare Terminsucht. Gewohnt, aktuelle Trends näher auf die Spur zu kommen, verschafft sich O.N. einen Termin bei einem Psychologen.
„Termine“, erläutert der Psychologe, „sind das Laufställchen der Manager. An Terminen kann man feststellen, je größer die Unsicherheit um uns her, desto größer der Drang, sich irgendwo festzuhalten; am besten an Terminen. Überdies sehen viele Leute ihre Termine als eine Art Lebensversicherung an und meinen, der Herzinfarkt müsse warten, solange man noch andere Termine habe.“ „Ist die Terminitis eine spezielle Managerkrankheit?“ „Durchaus nicht“, sagt der Psychologe. „ Sie erfasst jeden, fast ohne Rücksicht auf Beruf, Alter und Geschlecht. Nur wer Termine hat, bekommt in der Gesellschaft auch Respekt. Es gibt doch heute keinen Rentner oder Pensionär, der nicht einen vollen Terminkalender hätte.“ „Dann  könnte man ja“, überlegt O.N., „den gesellschaftlichen Status eines Menschen daran einschätzen, wie viele Termine er hat.“  „Das war früher“, korrigierte ihn der Psychologe. „Heute wird als Maßstab für den Status die Zahl der Termine benutzt, die jemand ausschlagen, verschieben oder kurzfristig absagen muss.“ O.N. erinnert sich, dass sein gartenkundiger Nachbar das Gespräch über die Schneckenbekämpfung so oft verschoben hat, dass vom Salat nichts mehr übrig geblieben war. Die Tennis- und Skattermine mit einigen Bekannten, die früher kurzfristig je nach Wetterlage und Stimmung arrangiert wurden, werden jetzt mit mindestens monatlichem Vorlauf vereinbart; wegen Terminschwierigkeiten. „Eine Frage noch“, sagt O.N., „wie soll das nun gesellschaftlich weitergehen? Wie kann man sich auf die terminitische Entwicklung einstellen?“ „Training“ sagt der Psychologe, „alles Training. Ganz früh anfangen zu trainieren. Schon im Kindesalter.“ Als O.N. abends von einigen weiteren Terminen sichtlich genervt und erschöpft nach Hause kommt und zu seiner Frau sagt: „Gehst du mit ins Bett?“, fragt sie zurück: „Haben wir denn einen Termin?“

 

Kaum zu glauben, aber .....

Die Passagiere warten in einer Maschine, damit diese den Flughafen verlässt. Der Eingang der Maschine öffnet sich und zwei Männer in Pilotenuniformen kommen den Gang entlang. Beide tragen verdunkelte Augengläser. Einer der beiden führt einen Blindenhund an der Leine, und der andere tappt sich seinen Weg mit einem weißen Stock den Gang entlang. In der Maschine entfalten sich laute und nervöse Gespräche unter den Passagieren. Trotzdem gehen die Männer ins Cockpit, schließen die Türe und starten die Triebwerke. Die Passagiere werfen sich nervöse Blicke zu und hoffen, dass es sich bei ihrer Vermutung um einen schlechten Scherz handeln würde. Aber die Maschine zieht schneller und schneller die Flugpiste entlang, und  die Leute auf den Fensterplätzen realisieren, dass gerade aus am Ende der Flugpiste nur noch das Meer ist. Als es so aussieht, dass die Maschine nie im Leben abheben würde, und im Meer versinken wird, ertönt in der Maschine ein panisches Geschrei. Aber in diesem Moment hebt die Maschine sanft in die Luft ab. Im Cockpit dreht sich der Co-Pilot zum Piloten und sagt: „ Du weißt Bob, eines Tages werden die Leute zu spät schreien, und dann werden wir abstürzen und alle sterben.“

 

Die Schöpfungsgeschichte – einmal anders erzählt

Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: „Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 50 Jahre leben.“ Darauf entgegnete der Esel: „ 50 Jahre so zu leben, ist viel zu viel....,  gib mir bitte nicht mehr als 30 Jahre.“ Und es war so.....

Dann schuf Gott den Hund und sagte zu ihm: „Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund  sein. Du wirst essen, was der Mensch dir übrig lässt und 25 Jahre Leben.“ Der Hund antwortete: „Gott, 25 Jahre so zu leben ist zu viel, bitte nicht mehr als 10 Jahre.“ Und es war so .......

Dann erschuf Gott den Affen und sprach: „Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du sollst lustig sein und so sollst du 20 Jahre leben.“ Der Affe sprach: „Gott, zwanzig Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel, bitte gib mit nicht mehr als 10 Jahre.“ Und es war so  ........

Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: „Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen  und für 20 Jahre leben.“ Darauf sprach der Mann: „Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und die 10 des Affen.“

Und so sorgte Gotte dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebte, dann heiratete und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitete und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er 10 Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder. Und es ist so................  

 

Eine unglaubliche Geschichte

Einem jungen Mädchen geht in der Prärie das Benzin aus. Ein Indianer nimmt sie hinten auf seinem Pferd mit. Alle paar Minuten stößt der Reiter einen wilden Schrei aus. Schließlich setzt er das Mädchen an einer Tankstelle ab und entfernt sich mit einem letzten „Juhuuuuu“. „Was haben sie denn gemacht?“, fragt der Tankwart. „Nichts“, antwortete das Mädchen, „ich habe hinter ihm gesessen und mich am Sattelhorn festgehalten“. Der Tankwart schüttelt seinen Kopf: „Mein liebes Kind, Indianer reiten  ohne Sattel.....“

 

Was geschah vor 50 Jahren

Im Jahre 1954 wurde in der Schützenhalle für DM 40,00 von Gottfried Bertels eine Lautsprecheranlage angebracht.
(Aus der Chronik der Karnevalsgesellschaft Heggen)

 

Unsere neue Funkengarde

Nach der letzten Session entschied sich ein großer Teil derFunkengarde ihre aktive Tätigkeit nach zum Teil mehr als sechs Jahren zu beenden. Aufgrund reger Nachfrage konnte die entstandene Lücke jedoch im Sommer letzten Jahres wieder geschlossen werden. Zum Trainingsauftakt, Anfang August, standen der Trainerin Silvia Dommes vierzehn Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zur Verfügung;  lediglich drei davon hatten zuvor in der alten Garde getanzt.
Das die neu formierte Garde sich sehr gut zusammen- gefunden hatte, zeigt ihr toller Einsatz beim Training. So konnte neben dem Gardetanz auch ein Showtanz einstudiert werden. Erfolgreiche Premiere feierten sie bereits bei ihren Auftritten in Neuenhof und Saalhausen.

Die Karnevalsgesellschaft bedankt sich bei der alten Funkengarde für ihr langjähriges Mitwirken beim Heggener Karneval und wünscht der neuen Garde viel Spaß und Erfolg bei ihren Auftritten.

Vordere Reihe von links:
Nadine Höbelheinrich, Lisa Gastreich,Laura Stuff, Nadine Kaufmann, Saskia Rokitte, Christina Habbel und Carina Metz

Hintere Reihe von links:
Sabine Schrennen, Caroline Kümhof, Sandra Dommes, Sabrina Wilmes, Stella Rokitte, Stefanie Habbel und Verena Wilmes

 

Geheimtipp
In der Prunksitzung am Samstagabend tritt der Bauchredner „Rudi und Rudinchen“ auf. Wir bitten um besondere Beachtung
.

 

Danach.........
Ich reiste solo durch die Tropen sah Affen, Gnus und Antilopen
und – leider viel zu spät  - den Tiger!
Er kam von hinten und blieb Sieger!
Nun sitz ich hier im Paradiese
Mit andern Engeln auf der Wiese.
Man ist sich noch ein wenig fremd.
Zwei Flügel wachsen durch mein Hemd.

 

Wir feiern in diesem Jahr das 25jährige Jubiläum unserer Prinzengarde

Die Prinzengarde feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Jubiläum.Neben ihrem Funkentanz trat die Prinzengarde  im Gründungsjahr als Gruppe „Goldkelchen“ auf. Durch diese  Auftritte und ihre Tänze beim Kreiskarneval oder bei befreundeten Vereinen haben sie die KG immer gut vertreten. In den folgenden Jahren war die Prinzengarde immer ein wichtiger Bestandteil im Programm der Karnevalsgesellschaft. Wer erinnert sich nicht an die Fernsehsendung „Fasloovend im Siuerland“ am 06. Februar 1993, wo sie mit ihrem Auftritt als „Mülltonnenballett“ wieder einmal für 

Furore sorgten. Oder an den Auftritt von Ingo Kuhlmann als Funkenmariechen im Jahre 1996. Seit der Gründung im Jahre 1979 hatte die Prinzengarde insgesamt zweiundsiebzig Mitglieder, sowie die sechs Funkenmariechen Mariele Hoffmeister, Susanne Kremer, Anja Hesse, Andrea Freitag, Jessica Luke und Melanie Schmitz. Als Funkenmajore fungierten Klaus Wilmes, Hubert Wilmes, Ralf Hesener, Wolfgang Sprenger, Christian Hesener, Marc Reuber sowie Martin Kessel. Als Trainer, bzw., Trainerinnen fungierten Bernd Hass, Gitta Luke und Andrea Freitag. Von den zur Zeit aktiven Mitgliedern sind Martin Kessel, Andre Schulte, Carsten Hering sowie Dominic Rannefeld schon im achten Jahr in der Prinzengarde. Wie zu erfahren ist, wollen sie die zehn Jahre noch voll machen.

 

Chronik der Karnevalsgesellschaft

Sucht jemand noch ein schönes Geschenk oder hat noch nicht die im Jahre 1998 von der KG herausgegebene Chronik? In der Schützenhalle können während des Programms noch genügend Exemplare zum Preis von Euro 20,00 erworben werden. Des weiteren wird die Chronik schon immer im Geschäft Doris Korte angeboten.

 

Schon gewusst ?

Anneliese Schmitz aus Sange ist eine leidenschaftliche Tänzerin. So ist sie aktiv in einer Tanzgruppe. Leider treten auch hier Verletzungen auf. So erwischte das Verletzungspech auch Anne Schmitz; sie erlitt einen Muskelfaserriss. Grund: Nicht sachgemäßer Umgang mit Holzschuhen.

Jedes Jahr beim Schützenfest gibt es wirklich reichlich zu trinken und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt – meint man. Mitnichten; Hubertus S. (auch Charly genannt) im Beirat unseres Schützenvereins reichte im letzen Jahr das Angebot nicht aus – er grillte Sonntagabends mit seiner Familie und einigen Freunden hinter dem Haus. Guten Appetit sagt man da!

Da soll noch jemand sagen, die Heggener wären nicht fernsehtauglich!  In der Comedyshow  „TV total” mit Stefan Raab konnte man Sonja B. aus H. bewundern. Sie zeigte vortrefflich, was sie drauf hat. Weiter so!

Weihnachtsfeiern fanden vielerorts statt -  auch beim Schützenverein.  Wenn dann eine Tombola gemacht wird, freut das alle, auch Martina B. , die Frau unseres Schützenmajors und 1. Vorsitzenden. Sie gewann einen Gutschein (warum auch nicht) vom  Friseurgeschäft Rocco in Attendorn.  Wie wir erfahren haben, ist der Gutschein nicht übertragbar. Herzlichen Glückwunsch!

In Heggen erscheinen z.Zt.  viele Häuser im neuen Glanz, auch das von Ludwig S. aus H.. Die Fassade wurde erneuert, die Terrasse neu gefliest und vieles mehr. Die restlichen Feinheiten wurden vom Besitzer selbst ausgeführt, auch die Anstreicherarbeiten am Giebel. Bedauerlicherweise passierte Ludwig S. ein Missgeschick; der Inhalt des Farbeimers ergoss sich über das Gerüst und  die neuen Fliesen des Balkons. Alles Schei............oder was.

Elferratsmitglied Siegfried Ackerschott, besser bekannt unter dem Namen Ackermann, feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum im Elferrat. Herzlichen Glückwunsch und weiter so.

Heggen wird bald Kneippkurort! Nach dem Frühschoppen am Schützenfestdienstag versammelten sich einige Schützenbrüder beim Schützenkönig. Hier wurde nach der Lehre Pfarrer Kneipps gekurt. Wie man hört, soll das Wasser bitterkalt gewesen sein. Nähere Auskunft erteilen  unser Schützenkönig Peter Hammer und der Seemann.

Anlässlich seines 60. Geburtstages hat C.W.  von seinen Freunden aus Bamenohl ein Kaninchen geschenkt bekommen. Wie Insider erfahren haben, soll das Tier für die Zucht geeignet sein. Der Eintritt in den Kaninchenzuchtverein Bamenohl war somit selbstverständlich.

Tatort: Heggen,  Ecke Finnenlöh – Grüner Weg

B.D. hat einen stressigen Tag hinter sich und freut sich aufs Bett. Gesagt – getan. Die Tochter wird in die Mitte des Bettes postiert. Alle schlummerten in tiefen Träumen, plötzlich ein lauter Knall. Die Familie fällt vor lauter Schreck fast aus dem Bett. Was ist passiert? Vielleicht ein Einbruch oder hat sich jemand einen dummen Scherz erlaubt? B.D., nicht bange, schaut im ganzen Haus, ob eventuell eine Fensterscheibe oder eine Tür eingeschlagen wurde. Eine intensive Inspektion der Räume ergibt: Kein Einbruch. Was nun? B.D. begibt sich zum Suchen auf die Straße, umrundet sein Anwesen, die Ehegattin sichert das Haus. Fehlalarm! Nachdem B.D. wieder im Hausflur ist, kann das Rätsel schnell gelöst werden. Nach einem ausgedehnten Spaziergang im kalten Schnee war der Kinderwagen im Flur auf der warmen Fußbodenheizung abgestellt worden. Die Reifen des Kinderwagens konnten dem  großen Temperaturunterschied nicht standhalten  und waren geplatzt. In der Kindersprache von Tochter Lisa heißt der Kinderwagen jetzt nur noch „Bau-Bau“.

Das sich vorne über der Bühne der Schützenhalle ein Schau(zier)vogel befindet und uns von oben majestätisch beobachtet,  ist den meisten Heggenern  bekannt. Wusstet ihr auch, dass jetzt zur närrischen Zeit, dem Vogel Fasanenfedern gewachsen sind? Vergewissert euch auf Karneval!!!